Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 006 - 17.04.2014

Die EU-Wahl und Europas radikale Rechte

Wie viel Gefahr droht Europa von rechts? Andreas Speit analysiert gemeinsam mit Martin Langebach das Thema Rechtsextremismus in dem Buch „Europas radikale Rechte. Bewegungen und Parteien auf Straßen und in Parlamenten“. Die Frage ist berechtigt, denn die radikale Rechte hat hohe Erwartungen. Bei der Europawahl 2014 wollen aus zahlreichen Ländern unterschiedliche Parteien vom rechten Rand in das Europaparlament ziehen. Spätestens seit den Erfolgen der Front National in Frankreich ist klar, dass die radikale Rechte enormen Zulauf hat. Seit Jahren eint diese Parteien und Bewegungen zwischen Rechtspopulismus und Rechtsextremismus das Nein zur Europäischen Union. Ein Nein zur EU bedeutet aber für sie kein Nein zur Europawahl. In Brüssel wollen sie sich gegen das „Völkergefängnis“, das „Bürokraten, Wirtschaftslobbyisten und Einwanderungsideologen errichtet“ hätten, einsetzen. Aufgreifen werden sie das Thema Finanzkrise und die sich verfestigenden Ängste gegen den Islamismus. Von diesen gesellschaftlichen Rändern aus bewegen sich auch subkulturelle Netzwerke hin zur Mitte der Politik.

Andreas Speit wird über die wichtigsten Parteien, Bewegungen und Subkulturen der radikalen Rechten informieren, auch über die AfD. Mittels aktueller Studien, Dokumenten aus privaten und öffentlichen Archiven sowie Informanten aus der Szene berichtet er über Strategie, Programmatik, Organisation und Vernetzung der verschiedenen Gruppierungen. Interviews aus über elf Ländern und Berichte von Veranstaltungen und Demonstrationen, an denen Andreas Speit undercover teilgenommen hat, ergänzen die Analyse und zeichnen

 

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