Deutscher Gewerkschaftsbund

Rieseberg

Der Massenmord in Rieseberg 1933

Riesebergdenkmal

DGB

Rückblick Rieseberg-Gedenkveranstaltungen

 

DGB und Stadt Braunschweig gedenken der Riesebergopfer

Am 4. Juli 1933 wurden in Rieseberg neun Gewerkschafter und ein Student von den Nationalsozialisten ermordet. Grund war der Tod von Gerhard Landmann, einem SS-Mann, der von Männern aus den eigenen Reihen umgebracht wurde. Um dies zu vertuschen, hängten die Nationalsozialisten den Mord Unschuldigen an.

Mit Kranzniederlegungen und Reden gedenken der Deutsche Gewerkschaftsbund Region SüdOstNiedersachsen gemeinsam mit der Stadt Braunschweig der Opfer. Orte des Gedenkens sind in Braunschweig das Heinrich-Jasper-Denkmal am Ruhfäutchenplatz und die Gräber der Riesebergopfer auf dem Hauptfriedhof sowie in Rieseberg das Denkmal auf dem Gelände der ehemaligen DGB Jugendbildungsstätte.

  • 4. Juli 2022

    Redner waren Timo Reuter (VVN BdA), Michael Kleber (DGB), Henning Freiberg (Schöpfer des Rieseberg-Denkmals) sowie Andreas Roth (Betriebsrat Bühler GmbH). Die Veranstaltung in Rieseberg wurde vom IG Metall-Chor „Gegenwind“ aus Wolfsburg begleitet.

    Besondere Gäste waren eine Delegation aus Dieppe (Frankreich); Richard Flamein und Claude Quesnel von der ANACR (Vereinigung der alten Kämpfer der Résistance sowie die Freunde der Résistance zur Erinnerung des Kampfes).

  • 4. Juli 2021

    Herr Oberbürgermeister Markurth unterstreichte: „Das Gedenken an die Opfer von Rieseberg ist und bleibt sehr wichtig. Das Unrecht, das all denen wiederfahren ist, die während der Zeit des Nationalsozialismus aufrecht für ihre Haltung eingestanden haben oder die aus anderen Gründen diskriminiert, verfolgt und ermordet wurden, darf nicht vergessen werden. Mit Sorge sehe ich, wieviel Zustimmung heute jene erfahren, die das relativieren, verharmlosen oder menschenverachtende Haltungen sogar offen propagieren.“

    Die Gedenkveranstaltungen fanden ihren Abschluss in Rieseberg am Denkmal für die Opfer auf dem Gelände der ehemaligen DGB Jugendbildungsstätte. Daniela Cavallo, Vorsitzende des Gesamt- und Konzernbetriebsrats Volkswagen AG, hielt die Gedenkrede. Die Veranstaltung wurde musikalisch vom Johann Voß, Lyriker und Sänger, begleitet.

  • 4. Juli 2020

    Der Film zeigt die Kranzniederlegungen in Braunschweig sowie die Gedenkveranstaltung an der Gedenkstätte in Rieseberg.


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